Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an die
VdZ-Pressestelle
c/o Weber Shandwick Köln
Jürgen Bähr / Svenja Wierick /
Johanna Jörißen
Tel.: +49 221 94 99 18 49
Fax +49 221 94 99 18 10
presse@vdzev.de
Berlin/Frankfurt, 15.03.2011 – Nach wie vor modernisieren sehr wenige Hausbesitzer ihre Heizungsanlage umfassend energetisch, um damit beim Energieverbrauch spürbar einzusparen. Dies ergab das "VdZ-Modernisierungsbarometer für Hausbesitzer 2011", eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid, durchgeführt unter 1.052 Hausbesitzern im Februar 2011. Lediglich 19 Prozent der Befragten gaben an, z. B. den alten Wärmeerzeuger mit einer modernen, effizienten Heizungsanlage erneuert bzw. teilerneuert zu haben. Und dies obwohl sie grundsätzlich Energie einsparen und damit langfristig Kosten senken wollen, was ganze 90 Prozent bestätigten. Die Heizungskosten haben allerdings eine hohe Relevanz. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts¹ werden 71 Prozent des Gebäudeenergieverbrauchs in privaten Haushalten für Raumwärme und zwölf Prozent für die Warmwassererzeugung aufgewendet.
Die Umfrageergebnisse veranschaulichen das nicht vorhandene Problembewusstsein vieler deutscher Hausbesitzer, wenn es um den wahren energetischen Zustand ihrer Heizungsanlage geht: Sanierungshemmnis Nummer eins für die Befragten ist mit 86 Prozent der Nennungen die noch funktionierende Heizung, die für sie keinen Anlass zu Modernisierungsmaßnahmen liefert. Im Hinblick auf die geringe Energieeffizienz vieler technisch veralteter Heizungssysteme ist dies jedoch eine Fehleinschätzung. Fast die Hälfte der Befragten (47 %) gab als weiteren Nichtmodernisierungsgrund an, dass die Fördermittel zu gering, zu unkonstant und zu unbekannt seien. Geht es um mögliche Anreize für eine Heizungsmodernisierung, steht deshalb auch für zwei Drittel der Befragten (66 %) die steuerliche Absetzbarkeit solcher Maßnahmen an erster Stelle.
Wenn sich Hausbesitzer zu einer Heizungsmodernisierung entschließen würden, sind 66 Prozent von ihnen zu höheren Investitionen- wie z. B. in eine zusätzliche Solarthermieanlage auf dem Dach- bereit. Durchaus bewusst ist einem Großteil der Befragten, dass Investitionen in die Heizungstechnik den Wert der Immobilie erhalten bzw. steigern (58 %). Fast ein Drittel der Umfrageteilnehmer (29 %) würde sich für kostengünstigere Heizungsmodernisierungsmaßnahmen entscheiden, die sich schnell finanziell auszahlen.
Für die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. in Berlin sind dies klare Signale, die markenneutrale Informationsarbeit der Branche zu intensivieren. So wurde im Rahmen der Fachmesse ISH in Frankfurt das "Intelligent heizen 1x1" vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Info- und Servicemodul unter www.intelligentheizen1x1.de, das Verbrauchern einen Überblick zu den möglichen Modernisierungsmaßnahmen rund um die Heizungsanlage gibt. "Mit wenigen Klicks im "Intelligent heizen 1x1" können sich Verbraucher schnell und verständlich über Modernisierungsinvestitionen aber auch über die teilweise enormen Einsparvorteile informieren", stellt VdZ-Geschäftsführer Horst Eisenbeis heraus.
Weitere Informationen rund um die Heizungsmodernisierung sowie eine aktuelle Fördermitteldatenbank finden Sie im Internet unter www.intelligent-heizen.info.
¹ Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 18. Oktober 2010
Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. (bis September 2010 Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V.) in Berlin – ist ein Branchenverband aus dem Bereich der Gebäude- und Energietechnik. Sie bündelt die gemeinsamen Interessen der Industrie, des Großhandels und der Fachbetriebe. Ziel der VdZ ist es, über Modernisierungsmöglichkeiten für mehr Energieeffizienz in Gebäuden zu informieren und die gemeinsamen Interessen der Mitgliedsverbände zu unterstützen. Die VdZ bekennt sich zu den Zielen einer rationellen und energiesparenden Energieverwendung und Schonung der Ressourcen. Im Fokus steht der Einsatz umweltfreundlicher und energiesparender Systemtechnologien für die Wärmeversorgung von Gebäuden. Bei der Aufbereitung von Informationen verfolgt die VdZ das Ziel einer systemübergreifenden und energieträgerneutralen Darstellung.
Pressekontakt:
Iris Ehrenberg / Jürgen Bähr
VdZ-Pressestelle
Telefon: 0221 / 949918 - 49
presse@vdzev.de
Weitere Text- und Bildinformationen finden Sie auch im Presseportal unter:
www.vdzev.de
www.intelligent-heizen.info.