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Heizkosten senken: Noch bis 30.12. staatliche Fördergeschenke für den Kesseltausch nutzen
Berlin, 06. Dezember 2011 – Immer noch schlummern in Deutschlands Gebäuden große Energie- und CO2-Einsparpotenziale, deren Aktivierung es eigentlich keiner großen Energiekonzepte bedarf. Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden knapp 80 Prozent des Endenergiebedarfs und mehr als 50 Prozent des Primärenergieverbrauchs durch das Heizen und die Warmwasserbereitung verursacht. Das Schornsteinfegerhandwerk hat in seiner aktuellen Erhebung bis zum Jahr 2009 ermittelt, dass ein Fünftel der rd. 13,4 Mio. Öl- und Gasfeuerungsanlagen in Deutschland über 20 Jahre alt ist. Die Wahrscheinlichkeit ist in so einem Fall sehr hoch, dass im Vergleich zu einer neuen Heizungsanlage 30 bis 40 Prozent zu viel Energie verheizt werden. Aber auch viele jüngere Heizungsanlagen arbeiten nicht effizient, nur weil sie noch funktionieren. Denn insbesondere überdimensionierte Kessel, ungeregelte Heizungspumpen sowie alte Thermostatventile mutieren über die Jahre hinweg zu regelrechten Energiefressern. Zusammen mit einer Heizungsmodernisierung sollte aber auch der so genannte Hydraulische Abgleich durchgeführt werden. Er sorgt dafür, dass alle Räumlichkeiten im Haus schnell und gleichzeitig beheizt werden.
Den stetig steigenden Energiepreisen kann eine umfassende Heizungsmodernisierung entgegenwirken. 85 Prozent des Energieverbrauchs eines Wohnhauses fließen in Raumwärme und Warmwassererzeugung. "Energieeffizienz und Erneuerbare Energien" heißen die Zauberworte, jetzt und für die Zukunft. Heizungsmodernisierungen bieten entscheidende ökologische und ökonomische Vorteile: Wer mit moderner Technik heizt, kann Energie und damit auch Geld sparen. Dieses Potenzial wird von Verbrauchern noch viel zu wenig genutzt. Laut Bundesindustrieverband für Haus-, Energie- und Umwelttechnik BDH sind 78 Prozent der deutschen Heizungsanlagen mit ineffizienter Technik ausgestattet. "Diese veralteten Heizungsanlagen verbrauchen oft bis zu 40 Prozent mehr Energie als nötig und treiben die Heizkostenabrechnung ihrer Besitzer deutlich in die Höhe", sagt Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. in Berlin. Erfahrungsgemäß sollten solche Heizungs-Oldtimer komplett ausgetauscht werden, rät Horst Eisenbeis.
Wer seine Heizung noch in diesem Jahr modernisiert, profitiert bis zum 30.12.2011 von attraktiven staatlichen Fördermitteln. Im Rahmen des Marktanreizprogramms zum Einsatz Erneuerbarer Energien (MAP) erhalten Hausbesitzer Bonusbeträge für verschiedene Heizungstechniken. So bekommt ein Modernisierer den Kesselaustauschbonus in Höhe von 600 Euro, wenn ein alter Heizkessel gegen einen neuen, effizienten Öl- oder Gas-Brennwertkessel mit Solarthermieanlage ausgetauscht wird. Der Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe oder Solarthermie plus Biomasse beträgt bis Jahresende ebenfalls 600 Euro.
Für den Austausch der alten Heizungsanlage gegen eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Auslegung von 12 kW gibt es einen Bonus von 900 Euro. Bis zu 2.500 Euro Zuschuss erhält man für den Einbau eines modernen Holzzentralheizungskessels. Mit aktuellen Rechenbeispielen und Broschüren können sich Verbraucher über die vielfältigen Möglichkeiten einer Heizungsmodernisierung auf der Serviceplattform www.intelligent-heizen.info informieren. Das "Intelligent heizen 1X1" stellt zum Beispiel die wichtigsten Modernisierungstechniken vor und bietet eine nützliche Orientierung, u. a. für Planungsgespräche mit dem Fachhandwerker.




Bildunterschrift: Wer noch in diesem Jahr seine Heizungsanlage modernisiert, profitiert von staatlichen Fördergeldern und kann bis zu 1.600 Euro Energiekosten im Jahr sparen.
Fotos: Intelligent heizen
Verwendung kostenfrei; Download in 300dpi im Pressebereich unter www.intelligent-heizen.info
Weitere Informationen zur Heizungsmodernisierung und zum optimalen Einsatz moderner und effizienter Heizungstechnik, wie z. B. Öl- und Gas-Brennwerttechnik, Wärmepumpen, Holzpellets, Solarthermie oder Mikro KWKs, werden auf der Internetseite "Intelligent heizen" unter www.intelligent-heizen.info verständlich und mit ihren jeweiligen Vorteilen vorgestellt. "Intelligent heizen" ist eine verbraucherorientierte Informations- und Serviceplattform der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V., die vom BDH Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. mitgetragen wird. Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. in Berlin – ist ein Branchenverband aus dem Bereich der Gebäude- und Energietechnik. Ziel von "Intelligent heizen" ist es, über Modernisierungsmöglichkeiten für mehr Energieeffizienz in Gebäuden zu informieren. Die VdZ bekennt sich zu den Zielen einer rationellen und energiesparenden Energieverwendung und Schonung der Ressourcen. Im Fokus steht der Einsatz umweltfreundlicher und energiesparender Systemtechnologien für die Wärmeversorgung von Gebäuden. Bei der Aufbereitung von Informationen verfolgt die VdZ das Ziel einer systemübergreifenden und energieträgerneutralen Darstellung.
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