Mit dem Intelligent heizen 1x1 können Sie rechnen!

Einbau einer Wärmepumpe

Wärmepumpe

Die Vorteile einer modernen Wärmepumpe:

  • Klimaschutz und Nutzung erneuerbarer Energien
  • Erfüllung der neuen gesetzlichen Anforderungen EEWärmeG, EnEV
  • Geringer Wartungsaufwand
  • Kosten- und Energieersparnis

Kostengünstig und umweltfreundlich heizen

Wärmepumpen wandeln die im Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherte Sonnenenergie in Heizwärme um. Durch die Nutzung kostenloser Umweltwärme bieten sie ein überdurchschnittlich gutes Verhältnis zwischen eingesetzter Energie und gewonnener Heizwärme. Wärmepumpen können – je nach Wärmequelle – mit einer Kilowattstunde elektrischer Energie ein Mehrfaches an Nutzenergie aus der Umwelt gewinnen. Die Wärmeabgabe im Haus erfolgt wie bei jedem zentralen Heizsystem über Heizkörper oder eine Flächenheizung. Dabei gilt: Je geringer der Unterschied zwischen der Umwelt-Temperatur und der für die Raumheizung erforderlichen Vorlauftemperatur ist, desto weniger muss die Wärmepumpe arbeiten.

Heizungsoptimierung
Achten Sie im Rahmen einer Modernisierung mit einer Wärmepumpe darauf, dass die neue Heizungsanlage auch hydraulisch und im Hinblick auf die Regeltechnik optimiert wird. Fragen Sie den Fachhandwerker in diesem Zusammenhang nach den folgenden Optimierungsmaßnahmen: Hydraulischer Abgleich, Einbau einer geregelten Heizungspumpe und modernen, bedarfsorientierten Thermostatventilen.


Wärmepumpe Luft

Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt die Wärme, die in der Außenluft vorhanden ist, und nutzt diese zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Die Investitionen für die Installation im Einfamilienhaus belaufen sich je nach Objekt auf ca. 16.000 - 18.000 €.

Sie profitieren dabei von einer:

  • Endenergieeinsparung bis zu 70 %
  • Primärenergieeinsparung bis zu 40 %
  • Energiekostenersparnis bis zu 40 %

Außenaufstellung
Die Wärmequelle Luft steht überall in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Luft-Wasser-Wärmepumpen können auch bei Außentemperaturen unter 0 °C noch effizient Heizwärme gewinnen. Bei tiefen Außentemperaturen erhöht sich aber der erforderliche Luftumsatz. Daher kombiniert man die Wärmepumpe aus Investitions- und Platzgründen häufig mit Elektro- Ergänzungsheizungen, die so ausgelegt sind, dass sie bis maximal 5 % der Jahresheizarbeit bereitstellen. Es ist auch möglich, dass eine Kombination mit einem zweiten Wärmeerzeuger eingesetzt wird. Luft-Wasser-Wärmepumpenanlagen lassen sich einfach und kostengünstig realisieren, da bei der Installation weder Brunnenbohrungen noch Erdreicharbeiten erforderlich sind. Die Aufstellung der Geräte erfolgt im Keller, Erdgeschoss oder im Freien.

Innenaufstellung
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe passt nahezu in jeden Kellerraum. Die wegweisende Technik überzeugt durch außergewöhnlich hohe Energieeffizienz bei minimalem Platzbedarf und geringen Schallemissionen. Die Luftführung erfolgt über spezielle Luftkanäle bzw. Luftkanal-Schlauchsets.


Sole-Wasser-Wärmepumpe

Einbau einer Sole-Wasser-Wärmepumpe

Im Erdreich herrschen ganzjährig relativ konstante Temperaturen. Um diese Wärmequelle mit Wärmepumpen zu nutzen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonden:
Vertikal ins Erdreich eingelassene Erdsonden sind das meistverbreitete Wärmepumpensystem in Deutschland. Sie werden durch Bohrungen bis zu 100 Metern Tiefe und mehr in den Boden eingebracht und profitieren von relativ gleichmäßigen Temperaturen (8 - 12° C). Die Sonde besteht aus zwei U-förmigen Kunststoffrohren. In ihnen zirkuliert wie beim Erdkollektor ein umweltfreundliches Solegemisch, das dem Erdboden die Wärme entzieht. Je nachWärmepumpe und geologischen Verhältnissen können mehrere Sonden zu einer Anlage zusammengeschaltet werden, so dass sich auch größere Gebäude problemlos mit Erdwärme versorgen lassen. Je nach Variante kann die Wärmepumpe bei diesem System im Sommer auch zum Kühlen genutzt werden.

 
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektoren

Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektoren:
In Tiefen von 1,20 bis 1,50 m bleibt die Erde auch an kalten Tagen warm genug, um eine Wärmepumpe wirtschaftlich betreiben zu können. Erdkollektoren benötigen eine ausreichend große, unversiegelte Grundstücksfläche. Sie sollte ungefähr doppelt so groß sein wie die zu beheizende Wohnfläche. In den Rohren des Erdkollektors zirkuliert ein Solegemisch, das die aufgenommene Wärme zum Verdampfer der Wärmepumpe führt. Erdkollektoren sind kostengünstig in der Installation. Sie eignen sich vor allem für Einfamilienhäuser mit niedrigem Heizwärmebedarf. Die Investitionen für die Installation im Einfamilienhaus belaufen sich auf ca. 20.000 - 24.000 €.

Sie profitieren dabei von einer:

  • Endenergieeinsparung bis zu 80 %
  • Primärenergieeinsparung bis zu 50 %
  • Energiekostenersparnis bis zu 50 %

Warmwasserbereitung aus dem Grundwasser

Einbau einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe gewinnt die notwendige Energie für die Heizung und Warmwasserbereitung aus dem Grundwasser. Grundwasser ist ein guter Speicher für Sonnenwärme. Mit konstanten Temperaturen zwischen 7 und 12 °C ermöglicht es eine sehr gute energetische Ausbeute. Aufgrund des gleich bleibenden, relativ hohen Temperaturniveaus der Wärmequelle arbeitet die Wasser-Wasser-Wärmepumpe das ganze Jahr über mit günstigen Leistungszahlen. Voraussetzung:

Für den Einsatz von Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind zwei Brunnenbohrungen erforderlich. Von einem Saugbrunnen wird das Grundwasser zum Verdampfer der Wärmepumpe und von dort über einen Schluckbrunnen wieder zurück in die Erde geführt. Voraussetzung ist, dass ausreichende Wasservorkommen in geeigneter Qualität und Tiefe vorhanden sind. Die Entnahmemenge richtet sich nach der Heizleistung der Wärmepumpe. Nicht überall ist die erforderliche Wassermenge, Qualität und Temperatur zum Betrieb einer Brunnenanlage gewährleistet.

Die Investitionen für die Installation für ein Einfamilienhaus belaufen sich auf ca. 18.000 - 22.000 €.

Sie profitieren dabei von einer:

  • Endenergieeinsparung bis zu 80 %
  • Primärenergieeinsparung bis zu 50 %
  • Energiekostenersparnis bis zu 50 %

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